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Hinkelammert, Franz J

Luzifer und die Bestie

Eine fundamentale Kritik jeder Opferideologie
broschiert, 256 Seiten, 13.5x20.5

ISBN 978-3-905577-02-0
Bestell-Nr. E0702

Mit genialem Spürsinn und großer Treffsicherheit hat Franz Hinkelammert
erkannt, dass im Programm der abendländischen Rationalität ein Virus am
Werk ist, der den Text dieser Rationalität immer wieder in sein Gegenteil
verkehrt: der tödliche Kreislauf des Menschenopfers und seiner zwanghaften
Rechtfertigung als ebenso unumgänglich wie nützlich und effizient.
Menschenopfer sind leider notwendig, damit Gesellschaften vor tödlichen
Bedrohungen gerettet werden können.
Dieser, was in der griechischen Tragödie sehr richtig gesehen wurde,
schicksalhafte Opferkreislauf bildet einen großen Bogen vom Krieg gegen
Troja bis zu den Kriegen der Nato, der Bombardierung Serbiens und des
Iraks. Dem gegenüber steht eine klare Alternative aus der Frühgeschichte
der Tradition Israels: die endgültige Beendigung aller Menschenopfer, so wie
sie in der Geschichte von Abraham und Isaak (Genesis 22,1–19) mitgeteilt
wird.
Kuno Füssel
Der Ökonom und Theologe Franz J. Hinkelammert ist ein führender
Exponent der lateinamerikanischen Theologie der Befreiung. Veröffentlichungen
in der Edition Exodus u. a.: Die ideologischen Waffen des Todes
(1985), Kritik der utopischen Vernunft (1994), Kultur der Hoffnung (1999),
Der Schrei des Subjekts (2001).

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